Der Ablauf der Zertifizierung:

  1. Die TOA-Einrichtung fordert die Unterlagen zur Zertifizierung beim Servicebüro für Täter-Opfer-Ausgleich und Konfliktschlichtung an.
     
  2. Die TOA-Einrichtung erhält die Antragsunterlagen:
    Anmeldung zur Zertifizierung,
    Informationsblatt zum Ablauf der Zertifizierung,
    Fragebogen zur Einrichtung,
    Fragebogen zu den MitarbeiternInnen,
    Checkliste für die einzureichenden Unterlagen.
     
  3. Die Einrichtung schickt die vollständigen Unterlagen an das Servicebüro. Gleichzeitig zahlt die TOA Einrichtung die Kosten der ersten Prüfung i.H.v. 1.000,00 € an die Bundesarbeitsgemeinschaft Täter-Opfer-Ausgleich e.V.
     
  4. Nach dem Eingang der kompletten Unterlagen und der Zahlung der Gütesiegelkosten schickt das Servicebüro, nach Rücksprache mit dem BAG-Kommissionsmitglied, die Unterlagen an den/die zuständige/n KuratorIn.
     
  5. Nach inhaltlicher Prüfung der Antragsunterlagen vereinbart der/ die KuratorIn einen Gesprächstermin in der TOA-Einrichtung.
     
  6. In einem „Vor Ort – Gespräch“ wird die Einrichtung nach den bundesweiten TOA-Standards geprüft. Ggf. werden notwendige Zielvereinbarungen, die innerhalb von sechs Monaten erfüllt sein müssen, besprochen.
     
  7. Der/die KuratorIn erstellt einen standardisierten Bericht über die Einrichtung und schickt diesen und die ggf. vorgeschlagene Zielvereinbarung innerhalb von vier Wochen an das Servicebüro. Die TOA-Einrichtung erhält eine Kopie.
     
  8. Die TOA Einrichtung zahlt die Kosten der zweiten Prüfung i.H.v. 500,00 € an die Bundesarbeitsgemeinschaft Täter-Opfer-Ausgleich e.V. Nach Eingang des Betrages schickt das Servicebüro den KuratorenInnenbericht an die Kommissionsmitglieder, die sich turnusmäßig treffen und über den Antrag entscheiden.
     
  9. Hat die Kommission den Antrag der Einrichtung positiv entschieden, verleiht die BAG TOA der Einrichtung das Gütesiegel. Das Servicebüro nimmt die Einrichtung in die Liste der zertifizierten Einrichtungen auf und veröffentlicht dies auf der Homepage des Servicebüros (Adresskartei). Die Verleihung des Gütesiegels wird den Landesjustizverwaltungen, den Einrichtungen der Opferhilfe und dem Bundesverband Mediation e.V. mitgeteilt.
     
  10. Die Einrichtung darf fünf Jahre mit dem Logo („TOA - Q – Zertifiziert nach den bundesweit gültigen TOA-Standards“) werben. Eine Verlängerung erfolgt in der Regel in einem vereinfachten Prüfungsverfahren, es sei denn, in der Einrichtung kam es zwischenzeitlich zu einschneidenden Veränderungen.